Die Politik darf sich nicht wegducken!

Die Politik darf sich nicht wegducken! JHC 2010

Unter dem Druck knapper Ressourcen im Gesundheitswesen werden die Aufgaben zwischen Ärzten und Pflegenden längst neu verteilt. Was bisher fehlt, ist eine verlässliche gesetzliche Grundlage, waren sich jetzt Referenten und Fachbesucher des JuraHealth Congress (JHC) 2010 in Berlin einig.
Dekubituseinschätzung braucht keine Skala

Dekubituseinschätzung braucht keine Skala IWC 2009

Während nahezu zeitgleich in Berlin die Überarbeitung des nationalen Expertenstandards zur Dekubitusprophylaxe stattfand, beschäftigten sich in den Kölner Sartory-Sälen rund 650 Teilnehmer am IWC mit den neuesten Erkenntnissen in der Wundprävention und -behandlung.
Klare Positionen und leidenschaftliche Diskussionen

Klare Positionen und leidenschaftliche Diskussionen JHC 2009

„Wer die Tür einen Spalt aufmacht, läuft Gefahr, sie weit aufzustoßen.“ Mit diesen mahnenden Worten beendete einer der Hauptredner des JHC 2009, der niederländische Erzbischof Dr. Willem-Jacobus Eijk, seinen Vortrag zu den ethischen Grenzfragen bei der Entscheidung zwischen einem würdigen und ärztlich begleiteten Sterben und den medizinisch möglichen lebensverlängernden Maßnahmen.
Haftpflichtmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln

Haftpflichtmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln Fortbildungsreise 2009

In Gesundheitseinrichtungen zu arbeiten bedeutet, Gefahren zu erkennen, zu minimieren und bestenfalls auszuschließen. Und damit sind nicht nur die Risiken für Patienten und Bewohner gemeint, die naturgemäß mit einer medizinisch-pflegerischen Behandlung einhergehen. Vielmehr geht es auch um die Prävention von Gefahren, die durch ein unzureichendes Haftpflichtmanagement entstehen können – und damit die Existenz der Einrichtung essenziell bedrohen.
Kritik an den Expertenstandards und klare Hinweise auf Haftungsfallen

Kritik an den Expertenstandards und klare Hinweise auf Haftungsfallen Interdisziplinärer SturzCongress 2008

Galten Stürze bei älteren Menschen früher noch als allgemeines Lebensrisiko, schauen Kostenträger und Versicherungen heute genauer hin und fragen nach einer Mitverantwortung des Krankenhauses oder der Pflegeeinrichtung. Unbedingt müssen sich Träger also damit auseinandersetzen, wie Haftungsrisiken vermieden und moderne Standards zur Sturzvermeidung eingesetzt werden können.