Inhalt

Das rechtsichere Erstellen von Dienst- und Urlaubsplänen ist die Gratwanderung zwischen Weisungsrecht einerseits und den Grenzen des Arbeitschutzrechts andererseits. Aus Sparzwängen wird mit immer knapperem Personal und vermehrt nur mit Hilfskräften geplant. Das Seminar ist zweigeteilt: Im ersten Teil werden die Freiheiten in der Dienstplangestaltung aus dem arbeitgeberseitigen Weisungsrecht (Direktionsrecht) und den wenigen Grenzen, die Arbeitgeber hierbei unterworfen sind, aufgezeigt. Neben dem allgemeinen Arbeitszeitrecht wird auch auf besondere, teils versteckte Planungsgrenzen aus dem Arbeitschutz (z.B. „Mutterschutz“) eingegangen.

Der zweite Teil des Seminars behandelt die schwierige Rechtslage bezüglich der Zuverlässigkeit der Delegation ärztlicher Tätigkeiten (insbesondere i.v.-Injektionen und Nachhängen von i.v.-Infusionen) auf Pflegekräfte. Damit zusammenhängend wird die Frage erörtert, mit welcher Qualifikation das einzuplanende Personal vorgehalten werden muss. Letztlich wird die rechtliche Grauzone beleuchtet, mit welcher Personalstärke Schichten gefahren werden sollen.

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Zielgruppe

Pflegedienstleitungen, Pflegefachkräfte, Stationsleitungen, Wohnbereichsleitungen

Referent

Hubert Klein

Teilnehmerzahl

ca. 30 Personen

Dauer

Ein-Tages-Seminar von 10:00 bis 16:30 Uhr

Grundgebühr

1280,- Euro zzgl. MwSt