Sonderproblem Sturz
Strategien, Konzepte und Lösungen für die tatsächlichen und rechtlichen Probleme in der Sturzprophylaxe

Im Gesundheitswesen gibt es keinen Bereich der so stark mit gerichtlichen Klagen konfrontiert wird wie Sturzereignisse pflegebedürftiger Menschen im ambulanten und stationären Umfeld. Ein Sturz im hohen Alter geht für die Betroffenen oftmals mit erheblichen Einschränkungen und vollumfänglicher Pflegebedürftigkeit einher – oft bis zum Lebensende. Aus dem Gesichtspunkt des Patienten- und Bewohnerschutzes ist daher die Auseinandersetzung mit dem Thema „Sturz“ unerlässlich. Aber auch aus dem Gesichtspunkt einer haftungsrechtlichen Risikominimierung ist es zwingend erforderlich, sich mit dem Problemkomplex „Sturzereignisse“ zu beschäftigen. Dabei stellt die Aktualisierung des Expertenstandards „Sturzprophylaxe in der Pflege“ des DNQP eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere die Neuerungen im Bereich des Risikoassessments und der Sturzereignisdefinition führen zu einer Ausweitung der Sorgfaltspflicht und erfordern eine strukturierte Vorgehensweise sowie eine sach- und fachgerechte Dokumentation.

Ziel dieses Seminares ist es, Strategien zur präventiven Vermeidung von haftungsrechtlichen Inanspruchnahmen vorzustellen sowie einen Dokumentationsleitfaden zur Sturzrisikoeinschätzung und Sturzereignisdefinition zu erarbeiten. Diskussionen, Fallbeispiele und Mind-Maps tragen darüber hinaus zu einem nachhaltigen Wissens- und Informationstransfer bei.

Zielgruppe
Stations-/Wohnbereichsleitungen, Pflegedienstleitungen, Heimleitungen, Qualitätsbeauftragte, Geschäftsführungen von Pflegeeinrichtungen

Referent
Prof. Dr. Volker Großkopf oder Sascha Saßen

Teilnehmerzahl
ca. 30 Personen

Dauer
Ein-Tages-Seminar von 10.00 bis 16.30 Uhr

Grundgebühr
1480,— Euro zzgl. MwSt (Saßen) bzw. auf Anfrage (Großkopf) – nur rechtliche Betrachtungsweise

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