Haftungsrecht und Expertenstandards
Pflegefachliche und haftungsrechtliche Implikationen rund um die Frage der pflegerischen Sorgfaltspflichten

Unlängst haben diverse medizinisch-pflegerische Problembereiche, wie z. B. Druckgeschwüre und Sturzfolgen, eine signifikante gesundheitsökonomische Dimension erlangt. Die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung hiermit führte bereits zu einer Fülle neuer Präventionsansätze, die von medizinischen und pflegerischen Initiativen aufgegriffen und evaluiert
worden sind.

Allerdings darf dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass auch die haftungsrechtlichen Folgen von z. B. Dekubiti für die Einrichtungen und deren Personal immer bedeutsamer werden. In zunehmendem Maße werden die verursachten Kosten von den Kostenträgern oder den betroffenen Patienten/Bewohnern geltend gemacht. Dies führt zu einer deutlich höheren Schadensquote, was u. a. einen Rückzug der Haftpflichtversicherer begründet. Schadensvermeidung muss daher zum Wohle der Pflegebedürftigen, der Einrichtung und der Mitarbeiter oberstes Gebot sein.

Diese Seminarreihe betrachtet die Expertenstandards Sturz, Dekubitus, Mobilität, Ernährung und Schmerzmanagement aus der tatsächlichen und haftungsrechtlichen Perspektive. Der Referent gibt Ihnen aus seiner Praxis heraus Tipps und steht dabei Rede und Antwort zu allen auftretenden
Fragen. Pro Expertenstandard wird ein Seminartag in Ansatz gebracht.

Zielgruppe
Stations-/Wohnbereichsleitungen, Pflegedienstleitungen, Heimleitungen, Qualitätsbeauftragte, Geschäftsführungen von Pflegeeinrichtungen

Referent
Sascha Saßen

Teilnehmerzahl
ca. 30 Personen

Dauer
Jeweils ein Ein-Tages-Seminar von 10.00 bis 16.30 Uhr pro Expertenstandard

Grundgebühr
1280,— Euro pro Tag zzgl. MwSt

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